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Rosenzeit
in den Gärten am Michaelshof
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Endlich ist sie da – die Rosenzeit.
Wohin man in den Gärten auch blickt, überall zeigen sich die Rosen in ihrer ganzen Pracht. Mit jedem Tag kommen neue Blüten hinzu. Über Wege, Mauern und Gartenräume breitet sich ihre Farbenfülle aus, während ihr Duft durch die Gärten zieht.
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Wer in diesen Wochen durch Sammatz spaziert, merkt schnell: Die Rosen verleihen dem Ort eine ganz besondere Stimmung. Jedes Jahr aufs Neue staunen wir darüber. Vielleicht auch deshalb, weil die Erinnerung an ihre Schönheit über den Winter ein wenig verblasst. Und dann stehen sie plötzlich wieder vor uns – üppig, duftend und voller Leben.
Doch die Rosenzeit beginnt lange bevor die ersten Blüten erscheinen. Aus alten, knorrigen Rosenstöcken treiben im Frühjahr junge Triebe hervor.
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Hinter dieser Blütenfülle steckt viel Aufmerksamkeit und Hingabe. Damit die Rosen ihre ganze Schönheit entfalten können, werden sie das Jahr über sorgfältig gepflegt. Geschnitten, mit hofeigenem Kompost versorgt und durch natürliche Pflanzenstärkung unterstützt, entwickeln sie jene Kraft und Gesundheit, die ihre üppige Blütenpracht ermöglicht. Um diese Pflege kümmert sich unsere Rosenexpertin Claudia Brady gemeinsam mit ihrem Team.
In den Gärten des Michaelshofes wachsen inzwischen mehrere tausend Rosen in den unterschiedlichsten Formen und Farben. Sie begegnen einem fast überall: im Rosengarten, am Waldsee, im Kirschgarten, zwischen Stauden, an Mauern und Hecken oder hoch oben in alten Bäumen. Jede Gartenecke besitzt dabei ihren eigenen Charakter und ihre ganz besondere Rosenstimmung. Mal wirkt sie heiter und offen, mal beinahe verwunschen. Wer aufmerksam durch die Gärten geht, entdeckt überall eine andere Seite der Rose.
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Besonders eindrucksvoll zeigen sich die großen Ramblerrosen. Die weiße Lykkefund scheint sich mühelos in die Baumkronen hineinzuschwingen. Ayrshire Queen entfaltet ihre Blüten in alten Obstbäumen und Bobby James verwandelt ganze Gartenräume in ein Meer aus Weiß. Im Rosengarten laden die Rosenkreise und der Rosenwall dazu ein, von Blüte zu Blüte zu wandern und die unterschiedlichen Düfte zu entdecken.
Denn Rosen sprechen nicht nur das Auge an. Wer sich Zeit nimmt und nähertritt, entdeckt eine erstaunliche Vielfalt an Düften – mal süß und schwer, mal frisch und leicht. Manchmal wecken sie Erinnerungen, die längst vergessen schienen.
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Fast scheint es, als wollten die Rosen Geschichten erzählen – wenn man sich die Zeit nimmt ihnen zuzuhören.
Zur Rosenzeit wird spürbar, wie sehr die Gärten von Malte Diekmanns Begeisterung für diese Pflanzen geprägt wurden. Über viele Jahre wurden Sorten ausgewählt und an den jeweils passenden Orten gepflanzt. So begegnen einem heute fast überall Rosen – zwischen Stauden, an Mauern, in Hecken oder hoch in alten Bäumen.
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Vielleicht fasziniert uns die Rose auch deshalb so sehr, weil sie Gegensätze in sich vereint. Sie wirkt zart und verletzlich, besitzt aber zugleich eine erstaunliche Kraft. Ihre Blüten gehören zu den schönsten der Pflanzenwelt, während ihr dorniger Unterbau von Widerstandsfähigkeit erzählt. Schönheit und Stärke begegnen sich in ihr auf ganz besondere Weise.
Wer die Rosenzeit selbst erleben möchte, ist herzlich eingeladen, durch die Gärten des Michaelshofes zu wandern. Entdeckt die vielen verschiedenen Rosensorten, ihre Farben und Düfte – und vielleicht findet ihr dabei eure ganz persönliche Lieblingsrose.
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Mensch & Natur –
Gedanken im Vorübergehen
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Wie wir Menschen uns zur Naturwelt stellen, ist von entscheidender Bedeutung für unseren Planeten. Kinder sollten deshalb schon früh lernen, Tieren, Pflanzen und auch der Erde selbst mit Respekt und Achtung zu begegnen. Wenn ein Kind erlebt, dass sich eine Kuh freut, auf die Weide zu dürfen, dass ein Lämmchen Streicheleinheiten genießt oder dass ein Hund auch einmal verärgert reagiert, wenn ihm etwas nicht passt, entwickelt es eine Beziehung zur Natur. Wer zudem lernt, Pflanzen genau zu betrachten – ihre Details, ihre Fülle an Schönheit, ihre Vielfalt –, wird achtsamer gegenüber der Welt.
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Geht man durch einen Garten und sieht, dass die eine Rose fünf Blütenblätter hat und die nächste unzählige, entstehen aus solchen kleinen Erlebnissen und Eindrücken die Grundlagen für einen respektvollen Umgang mit der Natur.
Auf der anderen Seite ist die Natur auch auf vielfältige Weise brutal: Frei nach dem Motto ‹Fressen und gefressen werden› muss sich ja der Blumenliebhaber sogar fragen, was der kleine Löwenzahn wohl erlebt, wird er von der Kuh auf der Weide gefressen…
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Ein Raubtier kann eben nur überleben, wenn es ein anderes Tier frisst, ein Pflanzenfresser eben nur, frisst er Pflanzen. Da gliedert sich der Mensch als Teil der Natur nahtlos ein. Gewalt gehört eben seit jeher zur Natur. Doch entscheidend ist, ob sich diese Gewalt über das natürliche Maß hinaus ausdehnt, weil der Mensch sich heute in die natürlichen Kreisläufe meist in verständnisloser Weise einmischt. Entsprechen riesige, künstlich gelegte Urwaldbrände noch diesem Maß? Und was ist mit dem industriellen Massenfischen auf hoher See, bei dem am Ende nichts Lebendiges mehr übrigbleibt? Endlos ließe sich diese Liste fortsetzen.
Hier hilft nur, ein seelenvolles Verhältnis zur Natur zu entwickeln. Das hieße, die Erde in allen ihren Formen eben als ein lebendiges Wesen zu betrachten, vor deren Erscheinung – bin ich ehrlich – erst einmal nur Staunen und Ehrfurcht zu erleben ist. Das lehrt die Natur in allen ihren Gestaltungen, ob klein oder groß: das Gänseblümchen wie die Eiche, der Floh wie der Elefant, der Hohe Mechtin wie der Mount Everest. Die Wissenschaft jubelt heute, kann sie einem Roggen durch genetische Manipulation ein wenig mehr Standfestigkeit verleihen. Doch auch nur eine Pflanze oder Ähnliches neu zu schaffen, davon sind wir (zum Glück) weit entfernt.
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Genau deshalb ist es uns so wichtig, dass die Menschen am Michaelshof die Garten- und die Tierwelt wirklich erleben dürfen. Schon die Unterschiede zwischen einem Schwein und einem Schaf zu sehen und zu riechen, sensibilisiert. Zu vergleichen, wie ein Kalb aussieht und dann ein erwachsener Bulle, wie anders doch der Esel im Gegensatz zum Pferd ist. Hast du schon einmal am Heu und am Stroh gerochen und den Unterschied bemerkt? Wie verschieden duftet der Jasmin im Vergleich zur Rose. Wie unterschiedlich gezackt sind ein Eichen- und ein Birkenblatt? Diese kleinen Momente werden oft unterschätzt.
Denn kann man es einem Jugendlichen, der in einer Betonlandschaft aufgewachsen ist, wirklich verübeln, wenn er seinen Müll in die Büsche wirft? Würde er dasselbe tun, hätte man ihm früh den Kontakt zur Natur ermöglicht und die Achtung gegenüber derselben vorgelebt, hätte er als kleines Kind über das laute Wiehern eines Pferdes und den Wind, der über das Getreidefeld weht, staunen dürfen?
Doch auch anders herum ist es für die Natur wesentlich, wie der Mensch auf sie blickt. Sie reagiert darauf, wie er sie behandelt und über sie denkt. Wir sind der Überzeugung, dass ein Vogel sich freut, wenn ein Kind auf ihn zeigt und sagt: „Schau mal, das Rotkehlchen dort.“ Genauso ist es von Bedeutung, welcher Blick als Erster auf eine bunte Blume fällt, wenn sie aufgegangen ist – ebenso wie beim Kind, das sich unter einem liebevollen Blick sicherlich besser zum erwachsenen Menschen entwickelt.
Am Michaelshof möchten wir ein beispielhafter Ort sein, wo Menschen Respekt und Achtung – voreinander und gegenüber der Natur – wirklich erleben. Das möchten wir vermitteln: Staunen und Ehrfurcht sollten neben allen ökologischen Maßnahmen den Umgang mit der Natur begleiten. Wir werden dann auch mehr von ihrem eigentlichen Wesen, ihrer gottgegebenen Natur erleben, als wenn wir sie nur in allen ihren Einzelteile analysieren. Zum Wesen ihrer Erscheinungen – ob beim harten Granit, der eleganten Rose oder der so behenden Ziege – finden wir so sicherlich nicht.
Die Natur dankt uns eine liebevolle Betrachtung, wie wir es am Michaelshof täglich erleben: sie kann uns wie unseren Gästen erfrischende, vitalisierende Kräfte schenken, den Kopf wieder frei machen, uns von innen her freudiger in die Welt blicken lassen.
In der heutigen Zeit, wo wir uns täglich viele Stunden in digitalen Welten bewegen, ist es ganz sicher erholsam, sich immer mal wieder einige Stunden in der wunderbaren Natur aufzuhalten.
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Basic Village
Blick hinter die Kulissen
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Hinter vielen Dingen, die in unserer Community ganz selbstverständlich wirken, steckt eine Menge Organisation und Arbeit – Gespräche, Listen, Werkzeugkisten und manchmal auch Improvisation. Vieles davon passiert im Bereich ‹Basic›. Dort geht es um Personal, Häuser, Räume, Fahrzeuge und all die Abläufe, die im Hintergrund dafür sorgen, dass der Gemeinschafts-Alltag reibungslos funktioniert.
Im Personalbereich, für den Claudia und Janet verantwortlich sind, geht es zunächst ganz klassisch um Bewerbungen, Gespräche und Verträge. Aber oft bleibt es nicht dabei: Man lernt die Menschen kennen, hört, was sie mitbringen, was sie sich vorstellen – und merkt manchmal auch, dass vielleicht ein ganz anderer Bereich passen könnte als der, für den sie sich beworben hatten. Manchmal zeigt sich erst im Gespräch oder später bei der Arbeit, wofür jemand wirklich brennt oder welche Fähigkeiten er mitbringt, die vorher gar nicht so im Vordergrund standen. So kommt es auch mal vor, dass jemand in einem Bereich anfängt und nach und nach Aufgaben aus anderen Bereichen fruchtbar übernimmt.
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Im Dienstleistungsbereich gibt es wiederum ganz andere Aufgaben. Ein wichtiger Teil davon ist die Raumpflege, um die sich Nadja und Michaela kümmern. Dazu gehört alles, was mit Häusern und (Gäste-)Zimmern zu tun hat: putzen, vorbereiten, schauen, dass alles funktioniert und dass Gäste sich herzlich willkommen fühlen. Gemeinsam mit unserem Hausmeisterteam geht es außerdem darum, Mängel frühzeitig zu erkennen und Schäden vorzubeugen – vom richtigen Umgang mit Eichenparkett bis hin zu kleinen Gewohnheiten, die dabei helfen, größere Reparaturen zu vermeiden.
Manche Dinge, die hier selbstverständlich sind, sind in anderen Ländern gar nicht üblich. Viele Volunteers helfen auch mit, ihr zeitweiliges zu Hause, das Blaue Haus zu pflegen. Dabei entstehen immer wieder kleine Alltagsgeschichten: das erste Mal den Müll rausbringen, die Frage, wie man eine Spülmaschine richtig belädt – oder die Erkenntnis, dass bestimmte Kleidungsstücke besser getrennt gewaschen werden sollten.
Auch die Häuserverwaltung gehört zu diesem Bereich: Mietverträge klären, Schlüssel organisieren, kleine Reparaturen koordinieren. Häuser sind ja eigenwillige Wesen. Kaum ist eine Sache erledigt, meldet sich schon die nächste. Mal tropft irgendwo ein Wasserhahn, mal quietscht eine Tür so laut, dass man nachts meint, ein Gespenst sei unterwegs.
Und wenn es wirklich dringend wird – Stromausfall, Wasserschaden oder ein anderes plötzliches Rätsel –, sind zum Glück unsere Hausmeister zur Stelle, oft schon mit dem Werkzeug in der Hand, bevor das Problem vollständig erklärt ist.
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Dann gibt es noch das CarSharing, für das Johanna mit ihrem Team verantwortlich ist. Auf dem Papier ist das ein wunderbar geordnetes System: Autos buchen, fahren, wieder auf den Parkplatz zurück stellen. In der Praxis ist es manchmal eher ein kleines soziales Experiment: Autos stehen nicht immer dort, wo sie laut Plan sein sollten, Tank- und Batterieanzeigen werden unterschiedlich interpretiert, und Autoschlüssel entwickeln gelegentlich eine erstaunliche Reiselust. Trotzdem funktioniert’s: Am Ende kommen rund 350 Community-Mitglieder durch unser CarSharing von A nach B.
So ist der Basic-Bereich letztlich eine Mischung aus Organisation, Menschen, Häusern, Autos und einer guten Portion Humor. Vieles davon passiert im Hintergrund – und genau dadurch läuft der Alltag hier für alle ein Stück leichter.
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Einblicke – Ausgabe Nummer 3
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Unsere Zeitschrift vom Michaelshof – die Einblicke – ist ein neues Heft, das sich an die Menschen in unserer Region richtet. Anders als dieser Newsletter, der deutschlandweit und in seiner englischen Ausgabe sogar weltweit verschickt wird, möchten wir hier vor allem unsere Nachbarn und die Menschen aus der näheren Umgebung ansprechen. Viele Menschen kennen den Michaelshof vor allem von einem Besuch in unserem Café oder unseren Gärten. Mit diesem Heft möchten wir einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen:
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Wir stellen uns persönlich vor, erzählen Geschichten aus unserem Alltag und greifen Themen auf, die uns besonders am Herzen liegen.
Wenn ihr neugierig geworden seid, findet ihr das Heft auch in digitaler Form auf unserer Website. Gerne schicken wir euch die aktuelle Ausgabe auch kostenlos zu – schreibt uns einfach eine E-Mail mit eurer Adresse.
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Im Café am Michaelshof durften wir einen herrlichen Mai erleben. Zur Tulpenzeit konnten wir wieder zahlreiche Besucher begrüßen, die sich nach dem langen Winter am bunten Farbenmeer erfreuten. Kaum sind die Tulpen verblüht, betritt auch schon die nächste prominente Darstellerin die Naturbühne unserer Gärten: die Rose. Ganz anders als die Tulpe zeigt sie eine große Spannbreite ihrer Erscheinungsformen: allein in ihrer Größe schafft manche Zwergrose gerade einmal 40cm, eine Kletterrose oder ein Rambler hingegen bis zu 12m und mehr.
In den kommenden vier Wochen, während unserer Rosenwochen, könnt ihr die Blume auf unserem Rosenpfad durch die Gärten näher kennenlernen. Die Erläuterungen an den Stationen sowie ein begleitender Flyer geben spannende Einblicke in die Welt dieser besonderen Blume. Zusätzlich bieten wir an den Wochenenden jeweils um 15:30 Uhr Rosenführungen an, und auf der Terrasse vor dem Staudenplateau kann man sich eine kleine Rosenausstellung anschauen.
Wer den Zauber der Rosen mit nach Hause nehmen möchte, wird bei unserem Rosenverkauf am Biomarkt oder in unserem Pavone-Shop am Hof fündig. So könnt ihr euch ein Stück Rosenpracht in den eigenen Garten holen. Wir wünschen allen viel Freude beim Entdecken & beim Abstecher in unser Café!
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Erdbeerzeit + Sonnenschein = Sommer
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Nach dem wohltuenden Regen und vielen satten Sonnenstunden beginnt jetzt die Erdbeerzeit! Das Café, der Biomarkt, der Marktwagen, Konditorei, Gelaterie und die Einmachküche freuen sich über volle Erdbeerschälchen mit dem Geschmack des Sommers! Wie immer gilt unsere kleine Ernte-Faustregel: 10 Erdbeeren ins Schälchen, eine direkt in den Mund.
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Besonders zu empfehlen aus dem Café: Der Erdbeerbecher oder auch das Spaghetti-Eis mit frischen Sammatzer Erdbeeren – super lecker! 🍓
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Michaelshof aktuell – alle Öffnungszeiten auf einen Blick!
Arche-Hof:
Mo-So 09.00 – 19.00 Uhr
Café:
Mo-Fr 08.00 – 18.00 Uhr
Sa 08.00 – 19.00 Uhr
So & Feiertags 09.30 – 19.00 Uhr
Biomarkt:
Werktags, So & Feiertags
täglich 10.00 – 19.00 Uhr
Pavone – Plants & More:
Montag Geschlossen
Di-Fr. 14.00 – 18.00 Uhr
Sa, So & Feiertags 11.00 – 18.00 Uhr
Der WAGEN in Lüneburg:
Mi & Sa 07.00 – 13.00 Uhr
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Unsere nächsten Events am Michaelshof
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Führung durch die Sammatzer Gärten
Jeden Samstag um 15.30 Uhr – Treffpunkt am Café
Bei unseren Gartenführungen erfahrt ihr alles über unsere Gärten, was ihr schon immer wissen wolltet. Wie haben wir die acht verschiedenen Gartenbereiche angelegt und was blüht aktuell besonders toll? Wir nehmen euch mit zu den schönsten Plätzen in unseren Garten- & Parkanlagen und geben euch Tipps & Tricks für zu Hause.
60 Minuten, 10€ pro Person, ab 5 Anmeldungen.
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Rosenwochen am Michaelshof – 06. – 28. Juni
Als Sinnbild von Liebe, Leidenschaft und Schönheit ranken sich zahlreiche Mythen um die Rose. Sie verband Aphrodite mit Adonis, Romeo mit Julia und philosophierte mit Antoine de Saint-Exupérys kleinem Prinzen über Werden und Vergehen. Im Juni hält die Rose Hof in unseren Gärten und bezaubert mit ihrer Sinnlichkeit. Diese Königin der Blumen möchten wir gebührend feiern und laden euch herzlich ein zu unseren Rosenwochen. An jedem Wochenende erwarten euch:
- Über 3.500 blühende und duftende Rosenstöcke
- Inspirierende Rosen-Führungen durch unsere Gärten
- Tipps von unseren Rosen-Experten, Rosenverkauf & Produkte rund um die Rose
- Bio-Köstlichkeiten vom Hof
Eintritt frei! Spende willkommen!
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Gärtnerstammtisch – Mittwoch, 10. Juni 17-19 Uhr
Beim Gärtnerstammtisch tauschen wir uns über Gärten, Pflanzkonzepte und Bodenverhältnisse aus. Unsere erfahrenen Michaelshof-Gärtner geben Tipps zur Standortwahl, Licht- und Schattenverhältnissen sowie gesunden Böden. Ob du neue Ideen suchst oder einfach gerne gärtnerst – hier lernst du von den Profis und anderen Gartenfreunden. Wir treffen uns im Café am Michaelshof.
Eintritt frei, Spenden willkommen. Anmeldung erbeten!
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Demeter-Gemüseanbau – Samstag, 13. Juni 15-18 Uhr
Möchtet ihr mehr über Gemüseanbau lernen, praktische Tipps für zu Hause bekommen und dabei die Landluft genießen? Dann macht mit bei unserem Gemüse-Seminar für Hobbygärtner und Gemüse-Begeisterte!
- Erfrischungsdrink zur Begrüßung
- Rundgang über unseren 5ha großen Gemüseacker mit Infos zu Fruchtfolgen, den angebauten Gemüsesorten und Antworten auf all eure Fragen
- Zum Mitnehmen: Kleines Souvenir für den abendlichen Salat – direkt vom Feld
Teilnahme: 40€, Anmeldung erbeten!
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Wildbienen-Seminar – Spaziergang mit Biologin Sara Groß – Sonntag, 21. Juni 12-15 Uhr
Kommt mit Sara, Biologin und leidenschaftliche Wildbienen-Forscherin, auf einen Spaziergang voller spannender Entdeckungen und lernt die Welt der Wildbienen kennen:
- Spaziergang durch die Sammatzer Gärten & Weiden inklusive Erfrischungsdrink
- Fachinfos über Wildbienen und ihre Lebensweise
- Sara stellt euch unsere Wildbienenausstellung vor
- Praktische Tipps, wie ihr Wildbienen im eigenen Garten ansiedeln könnt
Teilnahme: 40€. Anmeldung erbeten!
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Italienischer Abend – Freitag, 26. Juni 19-21.30 Uhr
Ein lauer Sommerabend, funkelnde Lampions über der Outdoor-Tafel – und ein Menü voller italienischer Leichtigkeit, das euch das Bella-Italia-Feeling in den norddeutschen Sommer zaubert. Klingt gut? Genießt mit uns:
• Vorspeise: Antipasti-Variation mit ofenfrischen Mini-Pizzen
• Hauptspeise: Saltimbocca alla romana oder gegrillte Auberginen mit Tomate-Mozzarella, dazu Spaghetti Primavera à la Gamberetti
• Nachspeise: Cremige Tiramisu-Torte
Erwachsene: 40€
Erwachsene vegetarisch: 35€
Kinder bis einschl. 11 Jahre: 20€
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Die Community am Michaelshof kennenlernen – Samstag, 27. Juni 11-17 Uhr
Die Welt braucht mehr Communities! Wie Gemeinschaft im Alltag aussehen kann und worauf es ankommt, zeigen wir euch in diesem Seminar. Bei einer großen Führung durch’s Dorf erzählen wir euch alles, was ihr über den Michaelshof schon immer wissen wolltet.
- Einblicke in die Gemeinschaft und unsere Arbeitsbereiche
- Inspiration für alle, die mehr über das Community-Leben wissen wollen
- Gemeinsames Kaffeetrinken mit Kuchen
Teilnahme: 50€, Mittagessen: 10€, Anmeldung erbeten!
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João ist in Novo Hamburgo, Südbrasilien, aufgewachsen. Nach der Schule war er drei Jahre an einer Sportakademie, bis er seine Liebe zum Theater entdeckte. In den fünf Jahren Theaterausbildung hat er viel gelernt, nebenher ehrenamtlich mit Kindern Theater gemacht und als Abschlussprüfung sein eigenes Stück geschrieben. Das kam so gut an, dass er mit seinem Ensemble auf Tournee durch Brasilien fuhr und es an verschiedenen Orten aufführte.
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Der Plan: ab 2020 mit dem gesparten Geld Europa entdecken. Doch die Pandemie machte ihm einen Strich durch die Rechnung und zwang ihn und seine damalige Freundin Camila, sich einen Plan B zu überlegen, denn ins Theater ging damals natürlich niemand mehr.
Weil ihm Kochen schon immer Spaß gemacht hat, fing João an, in einem Pizzarestaurant zu arbeiten und nebenher Kochkurse zu besuchen. So wurde sein Hobby spontan zum Job, den er bis heute liebt.
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Als die Pandemie vorbei war und die beiden wieder genug Geld gespart hatten, um einen zweiten Anlauf auf Europa zu nehmen, war es 2023. Die Flüge waren gebucht, die Taschen gepackt und plötzlich, zwei Wochen vor der Reise, sagte ihnen der Volunteering-Ort in Portugal ab. Es musste also schnell eine Lösung her. Bei ihrer Suche nach verfügbaren Volunteering-Optionen stießen sie auf den Michaelshof, der ihnen ideal erschien: Weder Deutsch noch Englisch – beides sprachen sie damals noch nicht – waren Voraussetzung, und in der Küche wurde Unterstützung gesucht.
So kam João also quasi durch Zufall an den Michaelshof und fand bei seiner Ankunft all das, was er sich vom Reisen und dem nächsten Abschnitt seines Lebens gewünscht hatte: Arbeit in der Küche, neue Gerichte ausprobieren, Englisch lernen, unterschiedliche Kulturen entdecken, Freundschaften schließen. Er dachte: ‹Oh wow, dieser Ort ist perfekt für mich!› Ganz schnell wurden die ursprünglich geplanten 1,5 Monate zu drei Monaten und schließlich zum Lebensort. Als ihm klar war, dass er hierbleiben und am Michaelshof mitwirken möchte, war ihm wichtig, seiner Tochter Sofie dieselbe Möglichkeit bieten zu können. Sofie geht nun mittlerweile seit einem Jahr als erstes internationales Kind auf unsere Selma Lagerlöf Schule und fühlt sich pudelwohl unter ihren Freundinnen in der Community.
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Was hat dich bewegt zu bleiben? ‹Ich weiß einfach, dass ich ganz genau da bin, wo ich sein soll. Die ganze Reise nach Sammatz hat sich so automatisch gefügt – der exakt richtige Zeitpunkt im Leben; das geplatzte Volunteering in Portugal; das Glück, dass ich meine italienische Staatsbürgerschaft anerkennen lassen konnte und dass meine Tochter vom ersten Tag an so herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen wurde. Sammatz hat meinen Blick aufs Leben verändert, hat mir gezeigt, was Community heißt und auch, dass es genau das ist, wonach ich eigentlich gesucht habe. Dass man nicht als Einzelkämpfer auf der Welt ist, sondern an einem Ort, an dem viele Menschen für ein gemeinsames Ziel arbeiten, dem sie sich verbunden fühlen, gemeinsam unglaublich viel schaffen kann.›
So kam unser brasilianischer Koch mit viel Herz für alle Menschen von jung bis alt also nach Sammatz. Wir freuen uns sehr, dass er hier ist und sich und seine Fähigkeiten – inklusive Luftballontiere formen und so vieles mehr – hier einbringt.
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Vielleicht begegnet ihr ihm bei eurem nächsten Café-Besuch, wenn er aus der Küche herausschaut, mittlerweile auch im Service mit erstaunlich gutem Deutsch. Oder ihr trefft ihn beim Fußballspielen im SV Elbufer, wo er einen Ausgleich zum Küchenalltag findet.
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Danke für deine Koch-Begeisterung, die brasilianische Lebensfreude, die guten Witze und die neu eingeführten Caipirinhas im Café!
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Für unser Team suchen wir engagierte und dynamische Menschen, die gerne Verantwortung übernehmen und Lust aufs Landleben haben. Dir ist eine sinnerfüllte Tätigkeit wichtiger als ein “9 to 5-Job”? Dann bist du bei uns richtig!
Wir suchen Fachkräfte oder auch talentierte Leute im Bereich:
Hands-On:
- Erzieher*in für unsere Kinder- & Jugendhilfeeinrichtung ‹Peronnik›
- Lehrer*in für unsere Selma Lagerlöf Schule in Wietzetze
- Garten-Anleiter*in
- Garten- und Landschaftsbauer*in
- Gärtner*in Zierpflanzen
- Gärtner*in Bäume, Gehölze & Rasenpflege
- Baufacharbeiter*in
- Pharmazeut*in
- Drucker & Kaschierer
- Bäcker*in
Deine Qualifikation ist nicht dabei, und du hast trotzdem
Interesse? Einfach probieren!
Schick Deine Bewerbung mit Foto bitte an claudia.brady@sammatz.de – wir melden uns!
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+++ NEWSTICKER +++
Eindrücke aus dem Community-Alltag…
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…mit tulpigen Mai-Perspektiven vom Staudenplateau und aus der Arena…
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…Abschieds-Grüße von unseren tschechischen Praktikanten…
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…dem Weg unserer Kühe von der grünen Weide zurück in den Stall…
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…und aktuellen Garten-Entdeckungen!
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Viele Grüße von unserem Volleyball-Team: ‹Es gibt nicht so viele gute Ausreden, abends KEIN Volleyball zu spielen – Let’s go!›
Bruce, Taiwan
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Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal – Anna & das Newsletter-Team❤️
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