21 Nordlichter entdecken den bayerischen Wald

Peronnik auf Ferienfahrt  


Bemooste Felsvorsprünge, sattgrüne Bergwiesen mit wilden Orchideen, ein Bad im eiskalten Wildbach vor dem Haus, das Gipfelkreuz des kleinen Arber nach mehrstündigem Aufstieg: unvergessliche Eindrücke, die die 21 Peronnik-Kinder und -Jugendlichen diesen Sommer von ihrer Urlaubsreise in den bayerischen Wald mit nach Hause nehmen. Die meisten der Kinder und Jugendlichen mit sozial-emotionalen Entwicklungsstörungen haben noch nie zuvor Berge gesehen. Als nach gut 8-stündiger Fahrt mit dem Reisebus vdie ersten Berge auftauchen und kurz vor dem Ziel, einer Berghütte im Zellertal, die Straßen enger werden, ist das Staunen groß.

“Für unsere Kinder und Jugendlichen ist die gemeinsame Urlaubsfahrt in den Sommerferien der Höhepunkt des Jahres. Meist fiebern sie schon wochenlang vorher darauf hin.” Pauline leitet eine der sechs Wohngruppen der Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung Peronnik und hat die Ferienreise organisiert. Dieses Jahr seien die Kinder besonders aufgeregt gewesen – die Expedition ins ferne Bayern war schon sehr viel exotischer als das gut bekannte Meer im benachbarten Dänemark. 

Fremde Gegend, unbekanntes Ferienhaus und die große Gruppe – das sind für viele Peronnik-Kinder schon existentielle Herausforderungen. Diesmal sind auch viele Jüngere dabei. Der 10jährige N. ist seit Anfang des Jahres bei uns. Er möchte unbedingt mit in den bayerischen Wald, denn das ist für ihn auch eine Gelegenheit, die Kinder der anderen Wohngruppen näher kennenzulernen, ein Natur- und Sportfan ist er obendrein. Für seine Betreuer*innen ist nicht selbstverständlich, dass er die zwei Wochen ‹durchhalten› wird. Aber es klappt, und am Ende der Reise hat er viel zu erzählen. Was sein schönstes Erlebnis gewesen sei? Dass er mit einem anderen Jungen Freundschaft geschlossen habe, und das allabendliche Lagerfeuer.

Auch die anderen Kinder und Jugendlichen sind ganz erfüllt von den vielen neuen Erlebnissen. Bergsteigen und Wildbach haben wir schon erwähnt, dazu gab’s eine Kanutour auf dem Schwarzen Regen (mit echten Stromschnellen!) sowie Besuche in einem Silberbergwerk und einer Glasbläserei. Auch der Bogenparcours in Bodenmais stand hoch im Kurs. Eine besondere Überraschung war es, oberhalb der Berghütte, in der wir die zwei Wochen verbracht haben, den Ostsee-Adria-Fernwanderweg E6 wiederzuentdecken, der auch zuhause durch Sammatz führt! Zurückwandern statt Reisebus war aber doch keine Option …
Nach zwei Wochen Action freuen sich die Kinder wieder auf Sammatz, aufs eigene Bett, die familiäre Wohngruppe und nicht zuletzt auch auf die Hoftiere. Denn die lieben die Peronnik-Kinder besonders. Ob es wohl schon neue Kälbchen gibt?

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