Michaelshof Newsletter Nr. 64, Dezember 2025

Nr. 10 / MAI 2021
                                   Nr. 64 / DEZEMBER 2025


 
Licht um uns, Licht in uns
Weihnachten am Michaelshof

Wenn wir vom November in den Dezember hinübergehen, begegnen uns überall kleine Lichter. Der Adventskranz wird aufgestellt, die ersten Weihnachtsbäume erscheinen hier und da und an Fenstern und Wegen leuchten Kerzen und Lichterschmuck. Diese äußeren Lichter weisen uns auf etwas hin, das in dieser Jahreszeit auch in uns geschehen kann: Wir entzünden ein inneres Licht.

Im Advent können wir besonders aufmerksam darauf werden – egal, ob wir gerade fröhlich oder traurig sind. Ein inneres Licht kann immer strahlen. Jeder Mensch trägt ein solches Licht in sich. Gerade im Winter, wenn es draußen stiller wird, können wir dieses Leuchten oft besser wahrnehmen. Während wir im Sommer ganz in der äußeren Natur leben, wenden wir uns jetzt mehr nach innen und begegnen unserer Seele. Und auch in unseren Begegnungen mit anderen Menschen kann ein Licht aufscheinen – besonders dann, wenn wir ihnen mit Aufmerksamkeit und Offenheit begegnen.

Wenn wir zu Weihnachten das Christuskind in der Krippe betrachten, mit Maria und Joseph an seiner Seite, können wir lernen, andächtig zu sein. Wir können staunen über die Bescheidenheit und Würde, die uns in diesem Bild entgegentritt: die Einfachheit der Krippe, die Demut der Hirten, die das Kind besuchen. Diese Seelenqualitäten tragen wir als Keim in uns. Das Bild der heiligen Nacht kann uns jedes Jahr aufs Neue daran erinnern, dass wir eine Sehnsucht in uns tragen, diese Fähigkeiten zu stärken und den Menschen mit mehr Liebe zu begegnen.

So trägt jeder Mensch ein eigenes Leuchten in sich – man könnte auch sagen: Jeder Mensch ist wie ein Stern am Himmel. Manche Sterne stehen uns ganz nah, andere begleiten uns eher aus der Ferne. So ist es auch in unseren Begegnungen. Gemeinsam bilden wir einen großen Sternenhimmel, in dem jedes Licht seinen Platz hat und umso stärker erstrahlen kann, je mehr es sich selbst findet – jeder auf seine ganz eigene Weise.

An all das erinnert uns die Weihnachtszeit jedes Jahr wieder. Unabhängig von allen Äußerlichkeiten erinnert sie uns an unser inneres Licht.

Bei uns am Michaelshof beginnt diese besondere Zeit mit dem Lichterfest, das Ende November unsere Gärten in ein zauberhaftes Strahlen taucht. Die Farben des Sommers sind verschwunden, doch die Formen treten jetzt durch die Lichter ganz wunderbar hervor. Es kann ein echtes Erlebnis sein, durch die Dunkelheit zu gehen und von einer lichtvollen Überraschung zur nächsten zu kommen – zauberhaft! Und dann noch ein gemütlicher Abstecher ins Café: herrlich, nach einem Gartenrundgang die kalte Nase mit einem leckeren Kakao wieder aufzuwärmen.

Wenn Weihnachten näher rückt, öffnet unser kleiner Weihnachtsmarkt mit seinen roten Buden. Hier kann man die vorweihnachtliche Hektik abstreifen und in ein besinnliches Erleben der Adventszeit eintauchen. Es gibt Musik, feine Leckereien und viele liebevoll gestaltete Ecken voller Licht.

An den Weihnachtstagen wird dann das Christgeburtsspiel aufgeführt – ein alter, volkstümlicher Brauch, der die Geburt des Christkindes schlicht und berührend erzählt. Menschen aus unserer Community bringen diese Geschichte auf die Bühne; ihr seid herzlich eingeladen!




Wie wir die Sachen so sehen…
…Community Life
In einer Community zu leben hat viele Vorteile – wenn sie lebendig aufgebaut ist. Aber es braucht eben auch ein paar Sachen, die unser Zusammenleben in vernünftiger Weise regeln. Manchmal wirken vielleicht sie am Anfang etwas ungewohnt – wie ein frisches Paar Schuhe, das manchmal noch drückt und wehtut –, später kann man sehr gut verstehen, warum sie sinnvoll und wichtig sind.

Das erste große Thema ist die Achtsamkeit: ein rücksichtsvoller Umgang mit Mensch und Natur, der sich auch auf die scheinbar so unwichtigen Kleinigkeiten erstreckt. Daran ist uns viel gelegen: die berühmte Liebe zum Detail. Dazu muss ich lernen, mich auch hintanstellen zu können, objektiv zu schauen, was die Kollegin, der Sellerie oder die Kuh gerade von mir braucht.

Um das überhaupt zu können, benötigt es ein bisschen Empathie – und die charmante Kunst zu erkennen, wann gerade ich mal Priorität haben darf, wann eher die anderen. Beides gehört dazu, beides ist richtig. Denn nur wenn ich gut auf mich achte, kann ich auch entspannt für andere da sein. Wer ständig das Gefühl hat: „Interessiert sich denn hier überhaupt jemand für mich?“, darf gerne einmal prüfen, wie sehr er sich selbst für die anderen interessiert. Das Ergebnis ist oft überraschend!
Ein weiterer wichtiger Punkt: unser Verhältnis zur Arbeit. Hier hat der Ort eine besondere Einstellung, denn wir lieben die Arbeit! Sie ist kein dunkler Tunnel, durch den wir uns angestrengt durchschleppen müssen, sondern eher ein Weg, der uns manchmal sogar von unseren persönlichen Problemen erholen lässt. Arbeit ist objektiv, klar, handfest – und sie hält uns in jeder Hinsicht fit. Wenn wir lernen, das zu tun, was wir lieben, wird Arbeit nicht zu diesem Ungeheuer, von dem man sich am Wochenende erst einmal regenerieren muss. Selbst wenn wir manchmal Aufgaben tun, die nicht unser „alltime favorite“ sind – Freude ist trotzdem möglich.

Das Geld, das wir dafür bekommen, soll im Idealfall zu unseren Bedürfnissen passen. Ob jemand eine große Familie hat oder allein lebt, ob er vielleicht Gourmet oder Asket ist –, Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse und dürfen sie auch aussprechen. Dann schauen wir gemeinsam, wie es in die Community passt, was möglich ist.

Ganz wichtig ist auch, dass wir vor Ort keine Drogen und keinen Alkohol konsumieren. Nicht, weil wir besonders streng sein wollen, sondern weil wir unser klares Bewusstsein lieben und es nicht einnebeln möchten. Drogen, zu denen eben auch Alkohol gehört, passen einfach nicht zu der Art, wie wir miteinander leben. Wir möchten uns nicht von äußeren Mitteln manipulieren lassen, sondern präsent und wach in unseren echten Sinnen stehen. Das funktioniert erstaunlich gut – und führt zu deutlich weniger Ärger.
Ein weiterer Punkt:
Wenn möglich, stets gesprächsbereit sein. Das klappt natürlich nicht immer, aber wir bemühen uns. Und wir versuchen, nichts Schlechtes hinter dem Rücken anderer zu sagen. Die Frage „Kann ich das der Person ins Gesicht sagen?“ begleitet uns, auch wenn das vielleicht nicht immer möglich ist. Tratschen nervt schließlich überall. Hier geht es darum, sich gegenseitig zu helfen – privat und in der Arbeit.
Privat bedeutet allerdings nicht, dass jeder eine Mauer baut, hinter der „die Sau rausgelassen“ werden kann. Sondern eher: Respekt vor der Privatsphäre, aber echtes Interesse am anderen. So können echte Freundschaften entstehen, die für vieles hier die Grundlage sind.

Und noch besonders wichtig: Achtung gegenüber allem, wo wir stärker sind – gegenüber Menschen, Tieren, Pflanzen –, in allen Situationen, wo jemand sich nicht wehren kann. Gewalt oder ihre Androhung, ob körperlich oder verbal, haben bei uns in keinerlei Hinsicht Platz.

Ach ja, dann wäre da noch etwas: Wir möchten auf Scheinheiligkeit verzichten. Wir lieben Authentizität – echte Menschen statt aufgesetzter Rollen. Auch das gelingt natürlich nicht immer perfekt, aber wir versuchen es!
Kannst du die Sinnhaftigkeit dieser Punkte erleben, bist du bei uns auch für länger herzlich willkommen. Und du wirst bald merken, wie toll ein Leben in der Community ist, wie viele Vorteile es mit sich bringt. Darüber berichten wir gern beim nächsten Mal. Wir freuen uns jetzt schon drauf!



Landwirtschaft & Gemüsebau 2025
eine Rückschau

Der Dezember ist der perfekte Moment, auf unser Jahr im Green Village zurückzublicken! Heute erzählen wir von zwei unserer grünen Bereiche, der Landwirtschaft und dem Gemüseanbau.

Über die Landwirtschaft – Getreide & Co
Seit der Ernte 2025 leitet Malte Behr unsere Landwirtschaft und begleitet den Hoforganismus durch die Jahreszeiten. Das norddeutsche Wetter macht es nicht immer leicht, die perfekten Ernteergebnisse aus den Flächen herauszuholen. So war es auch dieses Jahr eine Herausforderung, den richtigen Zeitpunkt für den Heuschnitt und die Getreideernte zu finden.
Vor allem beim Getreide haben wir durch den verregneten Sommer bis zuletzt gebangt, ob die Qualität auch gut genug ist, um sie in der Bäckerei zu verarbeiten. Gerste, Dinkel und Roggen konnten durch unsere Reinigung und gutes Lüften schnell zu guter Back-Qualität gelangen. Nachdem wir den Weizen zusätzlich noch nach Körnergröße gesiebt haben, können wir nun zum Glück auch die großen Weizenkörner zum Backen benutzen.
Die kleineren gehen als Kraftfutter an unsere Tiere. Eine echte Erleichterung! Wir haben für 2026 also genug Heu, Stroh und Getreide für alle Tiere und die Bäckerei ist auch im kommenden Jahr komplett mit Mehl aus unserem eigenen Getreide versorgt. Auch die Bodenbearbeitung ist soweit beendet für dieses Jahr und die Wintersaaten Weizen, Dinkel und Gründüngung sind in der Erde.
Unsere Hoftiere
Und was war auf dem Archehof so los? Unsere Schafherde bekam im Sommer Zuwachs durch einige Schafdamen von einem schönen Biohof in der Nähe von Rostock. In unseren Ställen sind nun alle Ziegen und Schafe gedeckt, sodass wir im Frühjahr wieder viele Zicklein und Lämmchen bestaunen und großziehen können. Das heißt momentan für unsere Käsetheke, dass die Zeit der frischen Schaf- und Ziegenmilchprodukte erst einmal vorbei ist. Die Tiere erholen sich über den Winter und bereiten sich auf die Kleinen vor. Unsere Kuhherde bekommt jedoch kontinuierlich Nachwuchs und gibt Milch, also keine Sorge: es kommt genug Käse nach! Die Weidesaison geht in den nächsten Wochen zu Ende und die Winterzeit in den Ställen mit dem leckeren Heu beginnt, bis im Frühjahr wieder das frische Gras ruft.
Alles Gemüse
Auf unserem Gemüseacker ging’s auch dieses Jahr ganz schön bunt zu! Gabriela meint: ‹Wir haben extrem viel von allem geerntet, viel mehr als geplant. Weil jeden Tag über die Saison hinweg viele Helfer auf dem Acker waren, konnten wir viel besser im richtigen Moment jäten und pflanzen. Kohl, Sellerie, Rote Bete, Spinat & Co. sind super gekommen. Das Einzige, was nicht so gut gewachsen ist dieses Jahr, waren die Freiland-Paprika, da hatten wir leider schon Probleme mit der Anzucht. Ansonsten war es ein tolles Jahr!
Der Boden auf unserem Gemüse-Acker, den wir jetzt das vierte Jahr bewirtschaften, macht sich Jahr für Jahr besser und wird immer ein bisschen kräftiger. Jetzt ist gerade Gemüse-Pause angesagt, aber bald stehen wir ja schon wieder im Gewächshaus beim Aussäen und Pikieren. Ich kann’s kaum erwarten!›



Ein Gästehaus-Besuch…
…voller Begegnungen

 

Stellt euch vor, ihr habt eine Übernachtung im Gästehaus am Michaelshof gebucht. Nach dem Einchecken zieht es euch nach draußen – ein Spaziergang durch die Gärten, um ein bisschen in Sammatz anzukommen. Wir nehmen euch zu ganz unterschiedlichen Begegnungen mit, die euch auf eurem Weg erwarten könnten.
‹Die erste, die mich am Arche-Hof begrüßt, ist natürlich…

…eine Kuh. 
Nach dem morgendlichen Melken frisst sie mit ihren Kolleginnen genüsslich am Heu. Sie schaut kurz hoch, ich streichle sie am Kopf, sie schaut mich ruhig an und trottet dann in den frisch eingestreuten Offenstall.
Ich sehe mich dann um – und ab geht’s zum Blauen Haus, wo ich sofort…
…einer Gruppe Volunteers begegne. Sie schlendern,an der Apfelbauminsel vorbei Richtung Rosengarten. Wir gehen in die selbe Richtung. Ich frage sie, wo sie herkommen – und bin erstaunt: Menschen aus Kolumbien, Brasilien, Frankreich und Malawi an einem Fleck habe ich tatsächlich noch nie getroffen. Auf Englisch und mit Händen und Füßen erzählen sie, warum sie am Michaelshof sind und welche Pläne sie als Nächstes haben. Ich bedanke mich und schaue mich ein wenig im Rosengarten um.

…späte Rosen überall – und sogar noch herrlich duftend! 
Begegnungen der Art, die die Sinne erquicken. Wie im Frühling die Tulpen, im Sommer Lilien, im Herbst die Dahlien – und jetzt eben die letzten Rosen des Jahres. Ohne physisch zu reden kommt es mir trotzdem so vor, als würde die auch jetzt noch majestätische Blume direkt zu mir sprechen und von der Natur und ihren Geheimnissen erzählen.
Und jetzt gehts ins Cafe. Doch vorher mache ich noch eine Runde um den Waldsee. Dabei fällt mir ein Junge von Peronnik mit seinem Betreuer auf, der an einem alten Brunnentrog spielt und mich unvermittelt anspricht: „Was machst du da?“ – „Ich mache hier Urlaub und genieße die Gärten.“ „Voll schön, oder? Ich wohne hier seit diesem Jahr.“ Und dann ist er flugs auch schon wieder unterwegs, während der Betreuer sich noch freundlich verabschiedet. Länger denke ich noch bei meiner Torte und dem Milchkaffee an den wundersamen Spaziergang zurück.›

All das passiert am Michaelshof in kaum mehr als einer halben Stunde, wenn man seine Augen offen hält. Nichts Großes, aber herzliche Begegnungen, die die Seele berühren und zu mir sprechen. Begegnungen, die bleiben. Urlaub für Körper und Geist – Wellness im besten Sinne. Möchtet auch ihr Sammatzer Community-Flair und die Schönheit der Natur einatmen? Dann bucht bei uns gemütliche Gästezimmer, besucht spannende Seminare und Events, genießt biologisch-dynamische Mahlzeiten oder Kunst – und vor allem: erlebt jede Menge Begegnungen. Ihr seid zu jeder Jahreszeit herzlich willkommen.
 
Einfach länger bleiben und Gästezimmer am Michaelshof buchen!

Weil wir natürlich in großen Schritten auf Weihnachten zueilen, haben wir euch hier eine kleine Geschenk-Idee-Zusammenstellung vom Michaelshof gemacht:

1. Michaelshof-Kalender
Unser Kalender über die Sammatzer Tierwelt und der Tischkalender ‹Garden Moments› bringen euch die schönsten Erinnerungen an euren Besuch am Michaelshof direkt nach Hause.
Wandkalender: 20 × 20 cm, 13,90€
Tischkalender: 14 × 14 cm, 9,90€


2. Café-Gutschein
Verwöhnt eure Liebsten mit einem Café-Besuch am Michaelshof – das perfekte Geschenk für die ganze Familie! Den Gutschein könnt ihr direkt vor Ort abholen oder uns einfach eine Mail schreiben. Der Betrag ist frei wählbar.


3. Kosmetik vom Michaelshof-Onlineshop
Qualitativ hochwertige Naturkosmetik vom Sammatzer Heilpflanzenacker lässt nicht nur Frauenherzen höher schlagen. Ob Körperöle, Augengel oder Gesichtscremes – sie alle sind wohltuend, pflegend und ein Geschenk für den Körper.

 
Michaelshof aktuell – alle Öffnungszeiten auf einen Blick!


Arche-Hof: 
Mo-So                               09.00  – 19.00 Uhr

Café (Winterpause zwischen 08.01. und 14.03.2026)
Mo-Fr                               08.00  – 11.00 Uhr
                                         14.00  – 18.00 Uhr
Sa                                     08.00  – 21.00 Uhr
So                                     09.30  – 21.00 Uhr
Feiertags                           09.30  – 18.00 Uhr

Hofladen:
Werktags, So & Feiertags                           
täglich                              10.00 – 19.00 Uhr

                       
Der WAGEN in Lüneburg:

Mi & Sa                              07.00 – 13.00 Uhr



Events im Dezember
 
Nikolauskaffee am 2. Advent – Samstag, 06. Dezember 15-18 Uhr

Natürlich waren wir alle brav. So brav, dass wir leckeren Kuchen und Weihnachtsgebäck verdient haben. Wenn draußen die Dunkelheit heraufzieht und in unserem Café am Michaelshof die Kerzen leuchten, wird es höchste Zeit, sich vom Spaziergang in kalter Winterluft aufzuwärmen und es sich gut gehen zu lassen. Bei einem Kaffee oder Tee, einem Stück Weihnachtstorte, Stollen – und einem Märchen. Unsere Märchenerzählerin kennt die schönsten Weihnachtsgeschichten und entführt euch um 15 Uhr in eine Welt voller Magie, die Groß und Klein verzaubert.

Eintritt frei! Spende willkommen!

Direkt zum Event anmelden!
Die Welt der Götter – Samstag, 13. Dezember 14-18 Uhr

In vielen alten Kulturen – von den Hebräern, deren Beziehung zu ihrem einen Gott von tiefem Sinn ge- prägt war, bis hin zu den Griechen, Ägyptern, Indern und vielen anderen – blickten die Menschen zu ihren Göttern auf. Ist da vielleicht nicht auch etwas dran an der Weisheit, die damals Menschen auf der Erde beflügelte und einen natürlichen Sinn im Leben gab, den wir heute gar nicht mehr kennen? Wir se- hen’s aus anthroposophischer Sicht eben so – wir möchten auf’s Neue die Welt der Götter kennenlernen und überlegen, wie wir in ein lebendiges Verhältnis zu ihnen kommen. Diese Fragen bewegen nicht nur uns, sondern auch euch? Seid dabei beim vierten Gesprächsformat ‹Einfach Anthroposophie› und teilt eure Gedanken mit uns!

Teilnahme: 20€, Anmeldung erbeten!

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Raclette-Abend zum 3. Advent – Sonntag, 14. Dezember 18-21 Uhr

Während Schinken, Zwiebeln und Käsescheiben im Pfännchen brutzeln, kommt ihr schnell ins Plaudern – mit euren Freunden, mit der Familie oder bis dahin Unbekannten. Gut so, denn ihr sollt nicht nur satt, sondern auch inspiriert von netten Gesprächen nach Hause gehen. So herzhaft wie die Salami ist euer Lachen, so spannend wie die Zutatenkombis im Pfännchen sind eure Geschichten und so heiß wie‘s Raclette die eine oder andere Diskussion. Entdecke an diesem Abend das Essen als Seelennahrung und den Austausch von Mensch zu Mensch.

Erwachsene: 28 € Kinder: 14 € Bitte anmelden!

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Sammatzer Weihnachtsmarkt – Samstag, 20. & Sonntag, 21.12. 12-18 Uhr

Lauten Weihnachtspop, das Hupen von Karussells und ungeduldiges Gedränge: All das werdet ihr bei uns nicht finden. In einem Meer aus Weihnachtslichtern warten kleine Holzbuden mit Selbstgebasteltem, -gekochtem, -gestricktem und -gemaltem auf euch. Unsere Feuerschalen sind der schönste Ort, um mal kurz innezuhalten, die Wärme der Flammen zu spüren und euch an das zu erinnern, was vor 2000 Jahren in Bethlehem geschah. Vielleicht bei einem heißen Punsch, den wir anstelle von Glühwein anbieten. Genießt die besinnliche Atmosphäre, die vielen Leckereien und den kleinen Nervenkitzel bei unserer Tombola-Verlosung. Ihr liebt Weihnachtslieder? Dann singt doch einfach mit, wenn unser internationaler Chor für Stimmung sorgt. Wir freuen uns auf euch.

Eintritt frei! Spende willkommen!

Die Oberuferer Weihnachtsspiele – Di. 23.12. 20 Uhr & Mi. 24.12. 16 Uhr

Jedes Jahr erinnern wir uns mit dem Christgeburtsspiel an den Ursprung des Weihnachtsfestes. Seid dabei, wenn der Stern von Bethlehem aufgeht, Maria und Josef das Christkind in ihrer bescheidenen Hütte willkommen heißen und die Hirten herbeiströmen, um das kleine Wunder zu sehen. Ein bisschen Humor und der traditionelle donauschwäbische Dialekt aus Westungarn gehören genauso dazu wie die volkstümlichen Lieder. Sie erwecken die Weihnachtsgeschichte auf eindrucksvolle Weise zum Leben. Eine schöne Einstimmung auf das Weihnachtsfest und ein friedlicher Beginn des Heiligen Abends.

Eintritt frei! Spenden willkommen!

Silvester am Michaelshof – Mittwoch, 31. Dezember 19 – 0:30 Uhr

So ein Silvesterabend gibt zu denken: Was hat die Welt beschäftigt? Und was bewegt euch selbst? Wo seht ihr einen Lichtblick? Und wo Handlungsbedarf? Was möchtet ihr in eurem Leben ändern und wo sagt ihr euch „Weiter so!“? Mit diesen Fragen seid ihr nicht allein, und wann könnte man besser darüber resümieren als mit Gleichgesinnten am letzten Abend des Jahres? Ganz im Zeichen dieser Mischung aus Vorfreude und Nachdenken über das Vergangene steht unsere große Silvester-Party, zu der wir euch herzlich willkommen heißen. Gerne könnt ihr schon bei der Vorbereitung unseres Buffets mithelfen oder den Raum festlich dekorieren. Ab 19 Uhr heißt es dann Bühne frei für Comedy, Theater und Musik in sämtlichen Ton- und Stimmungslagen. Jenseits von Geböller und frei von Alkohol. Dafür aber mit Schwung, Zuversicht und richtig guten Vibrations.

Teilnahme: 50€

Direkt zum Event anmelden!


 
…Christian?
Christian kam im November 1999 mit 21 Jahren nach Sammatz. Aufgewachsen ist er in der Nähe von Rastatt in Baden, sozusagen gegenüber vom Elsass.
Nachdem er seinen Zivildienst in Bingenheim gemacht hatte, hörte er vom Jeanne-d’Arc-Seminar am Michaelshof. Das hat ihm so gut gefallen, dass er seine gute Freundin Nadja, die in Bingenheim ihre Ausbildung zur Gemüsegärtnerin gemacht hatte, so lange bequatscht hat, bis sie ihm nach Sammatz gefolgt ist.
„Du musst da unbedingt hin, da ist was los!“ – und es hat funktioniert. In Sammatz haben beide dann erstmal bei Farbglanz, dem damaligen Fotoversand-Service der Community sowie mit den Kindern und Jugendlichen bei Peronnik gearbeitet, bis Christian 2006 in die Küche wechselte und dort zusammen mit Marcus für die damals 60-köpfige Community die Mahlzeiten bereitete. 
 
Seitdem liebt er es über alles, gute Lebensmittel zu verarbeiten und – wenn alles gutgeht – um 12.30 Uhr in glückliche Gesichter im Esssaal zu blicken, die dann gestärkt in die Nachmittagsschichten starten. Zusammen mit einem großen internationalen Volunteer-Team bekocht er nun je nach Jahreszeit zwischen 180 und 300 Menschen. Auf den Tisch kommt so viel wie möglich frisches Gemüse vom eigenen Acker und vieles mehr in Bio-Qualität.
Alles zusammen zu schaukeln ist zwar eine echte Herausforderung, aber Christian hat den stressigen Vormittag mit immer wechselnder Besetzung inzwischen sehr liebgewonnen. Sowohl Praktikanten als auch Volunteers schätzen seine ruhige, fast phlegmatische, aber interessierte, food-passionierte und witzige Art sehr.
Gleich nebenan im Einmachraum verarbeitet er am Nachmittag, was die Community nicht auf einmal essen kann. Rote Bete, Bohnen, Paprika, Spitzkohl und Co. werden haltbar gemacht und für den Winter eingelagert.

Neben Energie-, Gartenbau- und Landwirtschafts-Freaks kennen wir niemanden vor Ort, der sich so für Maschinen interessiert wie Christian. Denn wenn die Esser sich in den letzten 20 Jahren im Sommer auch mehr als verfünffacht haben, der Platz in der Küche aber nicht gleichermaßen gewachsen ist, dann hilft nur eins: gute Maschinen, auf die man sich verlassen kann und die mit wenig Platz ordentlich was wegschaffen! So haben wir vor vier Jahren unseren Einmachraum eingerichtet und vor einem Monat ging es endlich an Christians großen Wunsch: das Küchen-Update. Moderne, multifunktionale Kochgeräte zieren jetzt den Küchenblock, und es lohnt sich: Die Spaghetti sind mit unserem High-Tech-Nudelkocher jetzt für alle al dente!
Auch Peronnik blieb weiterhin ein wichtiger Teil in Christians Leben. Seit 2010 ist er ausgebildeter Heilerziehungspfleger, und auch wenn er heute nicht mehr direkt in den Wohngruppen ist, arbeitet er nun in der Küche mit jungen Erwachsenen zusammen, die er damals bei Peronnik betreut hat. Christian ist auch begeisterter Musiker und wichtiger Bestandteil unserer Sammatzer Combo, wo er Akkordeon spielt. Und sonst? „Ich sag immer, ich bin Gärtner im Herzen.“ Er passt einfach hierher! Sein badischer Dialekt, die Lebensfreude des Südens und sein ehrliches Interesse für die Menschen um ihn herum machen ihn zu einem absoluten Unikat, das man gern auf der Straße und eben in unserer Community-Küche trifft.

Danke, Christian, für deinen Einsatz und dafür, dass du uns so gut verpflegst!
 
Für unser Team suchen wir engagierte und dynamische Menschen, die gerne Verantwortung übernehmen und Lust aufs Landleben haben. Dir ist eine sinnerfüllte Tätigkeit wichtiger als ein “9 to 5-Job”? Dann bist du bei uns richtig!
Wir suchen Fachkräfte oder auch talentierte Leute im Bereich:


    Hands-On:
  • Erzieher*in für unsere Kinder- & Jugendhilfeeinrichtung ‹Peronnik›
  • Gärtner*in Zierpflanzen
  • Gärtner*in Bäume, Gehölze & Rasenpflege
  • Baufacharbeiter*in
  • Garten- und Landschaftsbauer*in
  • Pharmazeut*in
  • Drucker & Kaschierer
    Office:
  • Buchhalter*in
  • Bild-Redakteur*in
    
Deine Qualifikation ist nicht dabei, und du hast trotzdem
Interesse? Einfach probieren!

Schick Deine Bewerbung mit Foto bitte an claudia.brady@sammatz.de – wir melden uns!



+++ NEWSTICKER +++
Eindrücke aus dem Community-Alltag…
 
…mit unserem ultimativ beliebten Spanisch-Kurs von Volunteers für Volunteers und die Community…
…einem der letzten Weidegänge in der schönsten November-Sonne…
…einer kleinen Info: Wer noch Tulpen pflanzen will, muss sich ranhalten! Unser Tulpen-Team ist dieses Jahr aber schnell und hat am sechsten Pflanztag schon über 50% der Blumenzwiebeln in der Erde. Danke an alle wackeren Helfer! …
…mit magischen Lichterfest-Einblicken…
…vielen Grüßen vom Boden-Seminar…
…Natur-Momenten aus dem November…
…und Tourismus-News: Wendland.Elbe hat als erste Urlaubs-Region in Deutschland den Gold-Award bei den Green Destinations erreicht. Bucht jetzt euren Urlaub 2026 auch bei uns und entdeckt unsere schöne Region!

 








 
Wir wünschen euch allen einen schönen Dezember! Mit viel Licht, guten Gesprächen und ganz viel Wärme – innen wie außen!
Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal – Anna ❤️ 






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Mo. – Sa.: 08.00 – 18.00
So. & Feiertage: 09.30 – 18.00
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