Arena

Arena | Michaelshof Sammatz

Ein ungewöhnlicher Anblick bietet sich einem dar, wenn man auf der kleinen Brunnenterrasse am Rande des Kirschgartens steht und auf die hügelige Arena hinunterblickt. Eine abgesenkte Landschaft, die nach hinten in ein weitläufiges Tal ausläuft, liegt vor einem; ‚Endmoränengebiet‘ genannt. Die von der Eiszeit geprägten Formen sind ein echter Hingucker und werden durch die Gartengestaltung interessant hervorgehoben.

Auf den verschlungene
Wegen

die nach unten führen, …

In die Hügel hineingegraben wurden auf beiden Seiten des Tales Steinterrassen in verschiedenen Längen. Die Terrassen auf der rechten Seite, die bis zum darüber liegenden Dahliengarten reichen, sind vor allem mit Wildrosen bestückt, die hier viele Monate im Jahr ein blühendes Feuerwerk entfalten, welches sich dann im Herbst durch die Hagebutten-Reife abrundet.

Im linken Bereich der Terrassen finden sich verschiedenartige Gräser, die im Herbst durch riesige Astern ergänzt werden. Nicht zu vergessen der Alpenknöterich ‚Johanniswolke‘, der einem ab Sommer schon von Weitem mit seinem strahlenden Weiß entgegenleuchtet.

Im linken Bereich der Terrassen finden sich verschiedenartige Gräser, die im Herbst durch riesige Astern ergänzt werden. Nicht zu vergessen der Alpenknöterich ‚Johanniswolke‘, der einem ab Sommer schon von Weitem mit seinem strahlenden Weiß entgegenleuchtet.
Die großen, in der Mitte liegenden Felder, bestechen im Frühjahr durch ihre üppige Tulpenpracht. Die gesamte Arena füllt sich zu dieser Zeit mit einer Vielfalt von kräftigen Farben und zarten Formen, ein herrlicher Augenschmaus!

Über den Sommer verwandelt das Gebiet zu einem wilderen Areal; die Telekie ist hier als Erste zu erwähnen, nach der so oft gefragten gelben Staude mit den unglaublich großen Blättern. Wenn man die verschlungenen Wege nach unten wandert,
wird man sich im Spätsommer wie in einem kleinen Dschungel fühlen, da unsere Stauden hier dann mächtig hoch werden. ‚Naturnaher Garten‘ – die Beschreibung passt, ganz besonders, wenn wir mit dem Jäten mal wieder ein wenig zu spät dran sind.

‹Aber›, sagen die Gäste dann zuweilen, ‹hier passt das wilde Kraut doch ganz wunderbar her! Wegnehmen würde ich das nicht …› Naja, um das Ganze in Schach zu halten, müssen wir mindestens jedes Jahr einmal einen richtigen Jäte-Durchgang machen. Sonst erobert sich die ehemalige Vieh-Weide ihren Platz einfach wieder zurück!

Wenn wir uns von den mäandernden Wegen in das untere Gebiet der Arena führen lassen, haben wir den im Zentrum des Gartens liegenden Teich vor uns, der viele Fische beherbergt, die man bei klarem Wasser immer sehr genau beobachten kann. Wer im Frühjahr bei uns ist, sollte hier einmal ganz genau schauen, denn jedes Jahr ist der Teich Brutstation für tausende Kaulquappen, die hier ganz gemächlich größer werden und als winzige Frösche dann im Frühsommer unsere Gärten bevölkern.

Am hinteren Teil des Teiches kommen wir in ein grünes Meer aus Gräsern hinein, hier herrscht unser Chinaschilf: ‹Miscanthus sinensis ‚Gracillimus‘›. Schon von oben deutlich erkennbar, da dieses spezielle Gras den ganzen hinteren Bereich des Gartens einnimmt. Hereingeheimnist in sein Grün sind sieben Holzfiguren, ‹Sieben freien Künste› genannt, die je nach Wuchshöhe des Grases besser oder schlechter von oberhalb der Arena zu sehen sind.
Die menschengroßen Figuren sind in symmetrischen Abständen im Gras verteilt, zu jeder einzelnen führt ein kleiner Weg. Die frühere Aufteilung der Kunst in eine Siebenheit und ihre nähere Erläuterung, kann man auf einer kleinen, beistehenden Tafel finden.

Ganz am Ende des Gebietes, wenn man unter den hohen Eichen steht, kann man auf ein weitläufiges Tal blicken, indem meist unsere Skuddenherde (eine alte Schafrasse) zu sehen ist, die sich mit ihren gefiederten Kollegen, den Emdener Gänsen, dieses Gebiet teilen und für eine romantische Atmosphäre sorgen.
Wer sich jetzt nach links wendet, trifft auf einen kleinen, gewundenen Pfad, der einen, mit relativ steilem Aufmarsch verbunden, auf das schöne Stauden-Plateau führt, das wieder ganz andere Gartenräume eröffnet.

Möchte man den Rundweg zurück durch die Arena nehmen, kommt man an einem kleinen zauberhaften Steingarten vorbei. Er liegt hinter dem Gräsermeer verborgen und offenbart ziemlich große, sowie kleinere Feldsteine, die einem beim Schauen und Anfassen das Element ‚Stein‘ näher bringen und alle Kinder gerne zum Klettern einlädt.



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